Die Spree

Sinfonie eines Flusses

Gerd Conradts Filmdokumentation
zur Sinfonie von Karsten Gundermann

mit Götz George, Dr. Martin Pusch, Wolfgang Richter, Jochen Schümann und Dr. Manfred Werban

Im Wechselspiel mit der von Karsten Gundermann eigens für den Film komponierten Sinfonie, eingespielt von der Dresdner Philharmonie, entfalten die Bilder schillernde Leuchtkraft. So lädt der Film ein zu einer einzigartigen Spreereise von der Quelle bis zur Mündung.

Der Film erzählt die Biografie der Spree. Er folgt dem Lauf des Flusses von der Quelle bis zur Mündung. Als Heimatfilm voller Wasserkraft zeigt er den Fluss als Lebewesen, fragt nach seinem Charakter. Er erinnert uns an unsere Verantwortung den Flüssen gegenüber, die uns tränken, reinigen und erfrischen, Labsal sind für Körper, Geist und Seele. Deutsch-deutsche Geschichte durchzieht den Film. Die Spreebiografie berichtet von Heimatliebe, technischen Neuerungen und zerstörten Landschaften. Der zeitlos erscheinende Fluss ist Sinnbild für ewige Erneuerung.

Die Spree ist der Hauptstadtfluss, sie verbindet Berlin am Spreebogen mit seiner märkisch-preußischen Geschichte. Nur wenige wissen, wo die Spree entspringt und wie hart sie für die Hauptstadt arbeiten muss, bevor Berliner und Touristen an ihren Ufern Erholung und Erfrischung finden. Berlin wächst und benötigt Jahr für Jahr mehr Energie und vor allem mehr Wasser. Hier stößt die Spree inzwischen an die Grenze ihres Leistungsvermögens.

Es ist das Verdienst des Filmemachers Gerd Conradt, sich der Spree aus künstlerischem Blickwinkel genähert zu haben, ein erster Versuch, sie von der Quelle bis zur Mündung als Ganzes zu erfassen, der Spree Charakter und Stimme zu verleihen. Hans Rombachs Bilder fangen die Spree in ihrer Vielfalt ein: als fließendes Wasser, ziehende Wolken, als Regen, als Schnee und Eis, als murmelnden Gebirgsbach, als stillen See, von Schleusen gestaut, durch Beton kanalisiert, als Kreislauf: kehrt doch die Spree nach ihrem Fluss durch Havel, Elbe und Nordsee vom Golf von Biskaya immer wieder als Wolkenfluss zu ihrer Quelle am Berge Kottmar zurück.

Karsten Gundermanns Musik folgt der Spree auf eigenen Wegen: kraftvoll fragend nach Vergangenheit und Zukunft des Flusses, nach Chancen und Risiken der Spree, fröhlich eintauchend, die Kraft des Wassers erspürend und immer neue Melodien und Geschichten erfindend - denn die Gestalt des Wassers ist Wandlung. Entdecken Sie das schimmernde Antlitz von Lady Spree in seinen vielfältigen Variationen im Wechsel der Jahreszeiten. Geben Sie sich ihrem Strömen hin, fließen Sie mit der Spree, getragen von der Musik.

Gerd ConradtGerd Conradt (*1941). 1966-68 Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seit 1982 freiberuflich tätig als Regisseur, Autor, Kameramann und Produzent. Seine Filme und Videoprogramme sind meist Porträts - konzeptionell gestaltete Zeitbilder, oft als Langzeitdokumentationen. Themenschwerpunkte seiner Arbeiten sind: Berliner Stadtgeschichte, Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands, Studentenbewegung (RAF) - Unterrichtsfilme, Videoinstallationen. Mitarbeit an Zeitschriften, Lehrtätigkeit an Hochschulen. Filme: "Über Holger Meins", 1982. "Der Videopionier", 1984. "Fernsehgrüße von West nach Ost", 1986. "Ein-Blick", 1987. "BlaubeerWald", 1995. "Dygyldai", 1997. "Menschen und Steine", 1998. "blick.berlin.dok", 2000. "Starbuck - Holger Meins", 2002. "Rettet Berlin!", 2003. "Monte-Klamotte", 2005. "Die Spree - Sinfonie eines Flusses", 2007. "Farbtest.6", 2008.

Karsten GundermannKarsten Gundermann (*1966). Studierte Komposition in Dresden, klassisches chinesisches Theater in Peking und Musik für Film und Theater an der New York University. Mit seiner 1993 uraufgeführten Oper "Die Nachtigall" schuf er eine der bedeutendsten Pekingopern des letzten Jahrzehnts. Als Komponist und Kulturmanager setzte er sich in zahlreichen Projekten für Kulturaustausch und Völkerverständigung, aber auch für den Erhalt der eigenen Volkskunsttraditionen ein. Er komponiert für Film, Fernsehen, Theater und Orchester: "Faust 2" (Oper nach J. W. v. Goethe), "Abendland" (Sinfonie), Konzerte für Orchester mit Soloinstrumenten.

Dr. Manfred WerbanDr. Manfred Werban (*1940). Forstwirt, Bodenkundler, Landschaftsökologe. Durch sein Mitwirken wurde 1990 der Spreewald als Biosphärenreservat, dessen Leiter er bis 2003 war, in die Liste der UNESCO aufgenommen. Sein besonderes Ziel ist es, diese einzigartige Landschaft nachhaltig zu erhalten und über Deutschland hinaus bekannt zu machen.

Wolfgang RichterWolfgang Richter (*1954). Fischerei-Ingenieur. Seit 1979 bewirtschaftet er den Neuendorfer See, seit 1991 selbständig. Der von der Spree durchflossene See ist ein typischer Aal-Hecht-Zander-See - außer Forelle sind alle gängigen Fischarten vorhanden. Richters Wappenfisch ist der Wels. Von besonderer Attraktion im Film ist das nur noch selten praktizierte "Eisfischen". Als Fischer leistet Wolfgang Richter durch die Pflege und Erhaltung der Gewässer und Fischbestände einen wesentlichen Beitrag für den Natur - und Umweltschutz. Eine nachhaltige Bewirtschaftung steht an erster Stelle.

Dr. Martin PuschDr. Martin Pusch (*1959). Biologe am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin-Friedrichshagen. Er untersucht die Ökologie von Fließgewässern, speziell die Filtrationsleistungen der Großmuscheln in der Spree, und analysiert die vielfältigen Nutzungsansprüche an den Fluss.

Jochen SchümannJochen Schümann (*1954). Der "Goldjunge vom Müggelsee" begann im Alter von 12 Jahren seine Seglerkarriere auf dem Müggelsee. 1976 gewann er in Montreal, 1988 in Pusan, 1996 in Savannah olympisches Gold und in Sydney die Silbermedaille. Höhepunkte seiner Sportkarriere sind der Gewinn des America's Cup mit dem Schweizer Team Alinghi 2003 in Auckland und die erfolgreiche Titelverteidigung 2007 vor Valencia.

Götz GeorgeGötz George (*1938). In mehr als 50 Kinofilmen und in über 150 TV-Filmen/Serien verkörpert er durch sein markant vitales, unverwechselbares Spiel deutsche Nachkriegsgeschichte. Größte Popularität erlangte er als Duisburger Kommissar Horst Schimanski in der Krimireihe "Tatort". In "Die Spree - Sinfonie eines Flusses" kommentiert Götz George zwei Filme, in denen das Leben der Binnenschiffer auf Spree und Havel dargestellt wird. 1929 hatte sein Vater Heinrich George als Hauptdarsteller und Regisseur im Film "Schleppzug M17" das Binnenschiffermilieu zum Thema gemacht. 1957 spielte Götz George in "Alter Kahn und junge Liebe" den Sohn eines Binnenschiffers.

Die Spree, der deutsche Hauptstadtfluss, bildete sich vor 15.000 Jahren nach der letzten Eiszeit. Sie entspringt am Kottmar in Sachsen, durchfließt Brandenburg und mündet in Berlin in die Havel. Sie hat eine Länge von 400 km und ein Gefälle von 400 Metern. An ihren Ufern liegen so bedeutende Städte wie Cottbus und Bautzen, Spremberg, Beeskow, Fürstenwalde und weitere 60 Dörfer und Siedlungen. Urkundlich wird die Spree erstmals 1237 mit dem Namen Zsprea, "Sorbenfluss", erwähnt, die Germanen nannten den Fluss "Sprew", was so viel bedeutet wie spritzen, sprühen, sprudeln. Mit der Havel mündet das Wasser der Spree in die Elbe, mit der Elbe in die Nordsee. Als "Himmelsfluss" kehrt die Spree vom Golf von Biskaya an ihren Ausgangspunkt zurück. Die Spree ist durch den jahrzehntelangen Braunkohleabbau und die Energiegewinnung in der Lausitz der am meisten beanspruchte Fluss Europas.

 

 

DVD für 17.90 EUR
zzgl. Versand
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Spree-Sinfonie als Publikumsmagnet


Stummfilm mit Live-Orchester - diese Gattung erfreut sich beim Publikum immer größerer Beliebtheit. Das hat uns ermutigt, aus unserer Landschaftsdokumentation "DIE SPREE - Sinfonie eines Flusses" eine 50-minütige Stummfilmfassung auszukoppeln und sie Sinfonieorchestern als besonderes Highlight anzubieten: als Sinfonie mit Film.

Lausitz - Spreewald - Krumme Spree - Müggelsee - unberührte Natur zu erleben ist heutzutage schon etwas Besonderes geworden, doch hier ist es mehr: Man kann Landschaft als Musik genießen und mit Musik die Landschaft durchwandern, das gilt für romantische Naturbilder gleichermaßen wie für die beeindruckenden Industrieaufnahmen. Die Spree ist voller versteckter Schönheiten und unentdeckter Details, diese in Musik und Bild erlebbar und bewußt zu machen war unser Anliegen.

„DIE SPREE - Sinfonie eines Flusses” ist das Ergebnis von acht Jahren Recherchearbeit. Bisher wurde der stille Fluss der Wenden nur selten in Liedern besungen und von Dichtern verewigt. Es freut uns daher, dass die erste größere künstlerische Arbeit über die Spree ein Musikwerk - eine Sinfonie - geworden ist, verschmolzen mit dem Filmbild in Erweiterung des klassischen Genres zum multimedialen Gesamtkunstwerk.

Spree-Sinfonie · Orchesterversion

als Stummfilm ohne Kommentare,
mit Clicktrack für den Dirigenten (52 min)

Unterstützung

Für Orchester stellen wir Partitur, Notenmaterial und Film (wahlweise als DVD, Digi-Betacam oder HDV) zur Verfügung. Falls Sie keine Erfahrungen mit Veranstaltungstechnik besitzen, vermitteln wir Ihnen gerne Kontakte zu Firmen, die Präsentationstechnik (Beamer, Leinwand ect.) verleihen.

Orchesterbesetzung

picc - 2fl - 2ob - 2cl - 2fg - 4hr - 3trp - 3pos - tb - timp - 3szg - hrf - pno - str

Schwierigkeitsgrad

Die Einspielung der Filmmusik auf der beiliegenden DVD durch die Dresdner Philharmonie erfolgte mit 3 Proben a 150 min und 4 Aufnahmesitzungen a 180 min. Fordern Sie bei Unsicherheit einfach eine Studienpartitur an.

Einsatzmöglichkeiten

Wir empfehlen das Projekt DIE SPREE - SINFONIE EINES FLUSSES für außergewöhnliche Konzerte, Filmmusik-Konzerte, Konzerte in besonderer Umgebung (Industriehallen ect.), zu Filmfestivals und Open-Air-Veranstaltungen. Die Spreesinfonie ist gut kombinierbar mit anderer Filmmusik, aber auch Werken der klassischen und zeitgenössischen Musik mit Natur- oder Wasserbezug.

Kosten

Film und Aufführungsmaterial kosten im Paket 899,00 EUR zzgl. MWS, für jede weitere Aufführung 499,00 EUR.

Bestellungen bitte bei
Deckert Distribution GmbH
Marienplatz 1
04103 Leipzig
Telefon 0341 215 66 38
Telefax 0314 215 66 39
info@deckert-distribution.com

Bei inhaltlichen Fragen
Karsten Gundermann
Komponist
Max-Herz-Ring 171
22159 Hamburg
Telefon 040 67928750
KGUND@t-online.de

 

 

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für Sinfonieorchester
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Free Downloads Musik & Fotos

>> Fischer im Winter © MAJADE 2007 (jpg, 128kb)

>> Kraftwerk © MAJADE 2007 (jpg, 170kb)

>> Spreequelle © MAJADE 2007 (jpg, 426kb)

>> Kühltürme © MAJADE 2007 (jpg, 228kb)

>> Schwimmer © MAJADE 2007 (jpg, 208kb)

>> Spiegelung © MAJADE 2007 (jpg, 134kb)

>> Spreeufer © MAJADE 2007 (jpg, 289kb)

>> Vereiste Spree © MAJADE 2007 (jpg, 314kb)


Bei Interesse senden wir Ihnen gerne unser kostenloses Infomaterial oder eine Studienpartitur zu.

Das Buch zum Film
Gerd Conradt und Hedwig Korte
"An der Spree - der Fluss, die Menschen", Transit Verlag 2005

Kontakt & Impressum


Die Spree

Sinfonie eines Flusses
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Extras: Trailer
Produktion: Deutschland, 2007
Sprache: deutsch
Untertitel: englisch
Laufzeit: 86 und 52 Minuten
System: PAL, Farbe und s/w
Bild-/Tonformat: 16:9, Dolby Stereo und Dolby Digital 5.0

Credits

Buch und Regie: Gerd Conradt
Bildgestaltung: Hans Rombach
Musik: Karsten Gundermann
Orchester: Dresdner Philharmonie
Musikalische Leitung: Michael Sanderling
Sprecherin: Anna Thalbach
Ton: Jürgen Schönhoff, Paul Oberle, Robert Cibis
Musikmischung: Dirk Homann
Mischung/Sounddesign: Lutz Glandien
Schnitt: Astrid Vogelpohl
Produktionsleitung: Sebastian Gassner, Daniela Schulz
Redaktion: Rolf Bergmann (rbb)
Produzent: Heino Deckert


Herausgeber:

Karsten Gundermann
Max-Herz-Ring 171
22159 Hamburg

Tel/Fax: 040-67928750
Email: KGUND@t-online.de

Design & Programmierung

MinneMedia Werbeagentur, Leipzig/Dresden
Kaitzer Straße 97
01187 Dresden
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Internet: www.minnemedia.com

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Biografie Gerd Conradt


Gerd Conradt (*1941), studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seit 1982 freiberuflich tätig als Regisseur, Autor, Kameramann und Produzent. Gerd Conradt's Filme und Videoprogramme sind meist Porträts - konzeptionell gestaltete Zeitbilder, oft als Langzeitdokumentationen. Themenschwerpunkte seiner Arbeiten sind: Berliner Stadtgeschichte, Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands, Studentenbewegung, Unterrichtsfilme und Videoinstallationen. "Über Holger Meins", 1982". "Der Videopionier", 1984. "Fernsehgrüße von West nach Ost", 1986. "Ein-Blick", 1987. "BlaubeerWald", 1995. "Dygyldai", 1997. "Menschen und Steine", 1998. "blick.berlin.dok", 2000. "Starbuck - Holger Meins", 2002. "Rettet Berlin!", 2003. "Monte-Klamotte", 2005. "Farbtest.6", 2008
www.gerdconradt.de

Biografie Karsten Gundermann


Karsten Gundermann (*1966), studierte Komposition in Dresden, klassisches Chinesisches Theater in Peking und Musik für Film und Theater an der New York University. Mit seiner 1993 uraufgeführten Oper "Die Nachtigall" schuf er eine der bedeutendsten Pekingopern des letzten Jahrzehnts. Als Komponist und Kulturmanager setzt er sich in zahlreichen Projekten für Kulturaustausch und Völkerverständigung, aber auch für den Erhalt der deutschen Volkskunsttraditionen ein. Er komponiert für Film, Fernsehn, Theater und Sinfonieorchester: unter anderem "FAUST EPISODE 2" (Oper nach Johann Wolfgang v. Goethe, 2007), ABENDLAND (Sinfonie, 2007), Konzerte für Soloinstrumente mit Orchester.

   

Kapitel I

Spreequelle

Zu Beginn die Spreequelle im Winter bei Schnee und Eis. Über dem Mahnmal der Kriegsgefallenen geht die Sonne auf, die Spree sprudelt durch Gebirgswiesen, wirbelt um die Granitsteine des Flussbettes. Der Schnee schmilzt im Wald. Idyllische kleine Ortschaften ziehen vorüber, mit ihren Brücken und Wehren, es wird Frühling. Das ehrwürdige Bautzen mit seiner historischen Wasserkunst beschließt den ersten Satz.

Kapitel II

Lausitz

Lausitz heißt „Pfützenland”. Die Spree fließt in die Landschaft der Braunkohlentagebaue und kühlt das Kraftwerk in Boxberg. Der F60-Kohlebagger reißt die Erde auf, das Wasser wird knapp - nur zögernd verwandeln sich die Tagebaurestlöcher in neue Seenlandschaften. Die Spree durchquert Spremberg und umfließt die Grabespyramide Fürst Pücklers, bevor sie in Cottbus das tosende Fußballstadion direkt am Ufer erreicht.

Kapitel III

Spreewald

Ein Tor in den Märchenwald: Die Spree durchtränkt die Naturfülle des geheimnisvollen Biosphärenreservates. Der Spreewaldkahn gleitet still durch die bedrohte Idylle. Bunte Folklore vergangener Zeiten taucht auf und natürlich die Spreewaldgurken in ihren stolzen Holzfässern, wie mit einem Zauberband verschlingen sich Tradition und Heute, weihnachtliche Futterkrippen, Schlittschuhfreuden und Spreewaldbitter.

Kapitel IV

Krumme Spree

Am Neuendorfer See: Im Tauchgang durch die Reusen, der Fischer im Motorboot holt seine gefüllten Netze ein. Die Spree fließt durch die feingliedrigen Nadelwehre, jugendliche Wasserwanderer beleben die Flussoberfläche. Eine plötzliche Vision: Asiatische Touristen könnten die Spree entdecken! Dann wieder Stille, Niemandsland, ein einsamer Fährmann und Badende im goldenen Abendlicht beschließen den Satz.

Kapitel V

Oderspree

Beim Ruderclub Beeskow 1920: Romantischer Wasserausflug zu stillen Schleusen, verträumte Uferlandschaften rauschen im Zeitraffer vorbei. Hinter der handbetriebenen alten Zugbrücke rudert ein Liebespaar durch einen einsamen Kanal. Die Autobahn donnert über den gleichmütigen Fluss - gemächlich treiben die letzten polnischen Schleppkähne durch die Schleuse.

Kapitel VI

Müggelspree

Langsam fließt die Spree durch ihre Mäander: Ist der Sommer heiß und der Regen spärlich, scheint es als ob der Fluss stehenbliebe. Ein Biologe erforscht die Muscheln des Flussgrundes, sie filtrieren das Spreewasser, das kristallklar zum Müggelsee weiterströmt. Kinder segeln in ihren Optimisten um die Wette, ein Eissegler rauscht vorbei, im Winternebel erscheint die Oberbaumbrücke. Mit dem Nostalgiedampfer geht es in die Großstadt - das leuchtende Berlin.

Kapitel VII

Berlin

Begrüßung durch den preußischen Adler: Hier wird die Spree ein politischer Fluss. Bahnhof Friedrichsstraße. Erinnerungskreuze: Erschossen beim Schwimmen durch den „Eisernen Vorhang”. Kanzleramt, Kormorane am Hauptbahnhof, unbekümmerte Touristen, Kohleschlepper, Ruder-boote. Mit einem Tauchgang auf den Grund der Spree schließt die sinfonische Wanderung.


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Oderspree
Mügelspree
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